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Laage trifft sich...unter diesem Motto laden die Änderungsschneiderei Jäger & Kull, Marita’s Moden und Haushaltswaren Bohrmann (Inh.: M. Stolt) im Rahmen unseres Stadtjubiläums am 20. Mai 2016 ab 15:00 Uhr recht herzlich ein. Besuchen Sie den Flohmarkt in der Breesener Straße, verschaffen Sie sich bei einer Modenschau einen Einblick in die kommenden Sommertrends und treffen Sie sich zum Parkplatzfest in der Wallstraße. Zusammen kommen, austauschen und miteinander reden - dafür bietet sich auch hier wieder eine wunderbare Gelegenheit. Wie sah die Wallstraße früher aus? Welche Geschäfte gab es in der Breesener Straße? Was war auf diesem Jahrhunderts. Damals gab es noch kein kommunales Verfassungsrecht. Es gab auch keine Prüfung der unteren Rechtsaufsichts-behörde. Und erst recht gab es keine Genehmigung des Innenministers. Es ist durch und durch historisch und verdeutlicht die lange Geschichte der Stadt. Der Bezug zum alten Mecklenburg ist augenscheinlich. Im Wappen der Stadt Laage dominiert der sogenannte Werlsche Stierkopf. Es ist das Symbol einer Seitenlinie des Mecklenburgischen Herrscherhauses. Die Herrschaft Werle ging aus der ersten Mecklen-burgischen Hauptlandesteilung durch die Enkel des Fürsten Heinrich Borwin I. im Jahre 1234 hervor. Es entstanden im Wege der Realteilung die vier Herr-schaften Mecklenburg, Parchim-Richenberg, Werle und Rostock. Dabei erhielt Nikolaus die Herrschaft Werle mit Werle, Bisede, Teterow, Laage, Krakow, Malchow, Vipperow, Turne, Liese sowie später aus pommerschen Besitz Dargun, Malchin, Tucen und Gödebant-Tützen und Gädebehn sowie Sone-Schlön und Wustrow. Die Thronfolge des Hauses Werle endete nach rund 200 Jahren mit dem Tod Wilhelms im Jahre 1436. Kurz darauf wurde Mecklenburg wieder vereinigt. Die Symbolik des Wappens – und damit der Flagge – entspricht dem Inhalt des Siegels der Stadt Laage aus dem 14. Jahrhundert. Es gibt also eine über 600 Jahre alte Linie, die zur heutigen Übergabe führt: vom Siegel über das Wappen bis hin zur zukünftigen Flagge. Unter diesen Umständen habe ich als Innenminister der neuen Flagge gerne zugestimmt. Einer Genehmigung stand – bis auf die Formalien – selbstverständlich nichts im Wege. Daher überreiche ich Ihnen, liebe Frau Lochner-Borst, hiermit stellvertretend für alle Bürgerinnen und Parkplatz? Erinnern Sie sich gemeinsam, verbringen Sie ein paar angenehme Stunden zusammen - für das leibliche Wohl und musikalische Unterhaltung ist gesorgt. Außerdem warten viele kleine Überraschungen auf Sie!

!Rede des Innenministers, Lorenz Caffier, zur Übergabe der Flagge an die Stadt Laage am 04. April 2016:

 

Sehr geehrte Frau Lochner-Borst, meine Damen und Herren, liebe Gäste,

herzlich Willkommen zur Übergabe der nagelneuen Flagge an die Stadt Laage!

Die Übergabe heute ist tatsächlich ein besonderer Termin – nicht nur für alle Laager. Denn, dass ein Innenminister nur eine Flagge übergibt – ohne Wappen –, ist schon recht selten.

Dennoch: Auch eine Flagge verdient Aufmerksamkeit. Und deswegen bin ich heute sehr gerne hierher zu dieser Übergabe gekommen.

Die Stadt Laage hat eine wahrlich lange Geschichte. Bereits vor 10.000 Jahren waren die ersten Jäger und Sammler hier ansässig.

Es ist ja auch eine nette Gegend. Hier konnte man schon in der Steinzeit einen gemütlichen Feierabend verbringen.

Auch in den darauffolgenden Epochen war die Region um Laage bei Siedlern beliebt. Ihre erstmalige Erwähnung fand die Stadt schließlich 1216 – also vor genau 800 Jahren.

Das ist in der Tat ein schönes Jubiläum, um an der Seite des bereits existierenden Wappens eine Flagge zu hissen. Diese Flagge wird dem Wappen sehr ähneln.

Die Experten der Heraldik mögen die Hände ob meiner Formulierung über den Kopf zusammenschlagen, aber ich als Laie würde sagen: Es ist das Wappen in Flaggenform.

Das ist nicht langweilig, sondern aus heraldischer Sicht sogar erstrebenswert. Es gilt als „vorbildlichste Form“ einer Flagge.

Außerdem reden wir nicht über irgendein Wappen. Tatsächlich stammt es aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Damals gab es noch kein kommunales Verfassungsrecht.

Es gab auch keine Prüfung der unteren Rechtsaufsichtsbehörde. Und erst recht gab es keine Genehmigung des Innenministers.

Es ist durch und durch historisch und verdeutlicht die lange Geschichte der Stadt. Der Bezug zum alten Mecklenburg ist augenscheinlich.

Im Wappen der Stadt Laage dominiert der sogenannte Werlsche Stierkopf. Es ist das Symbol einer Seitenlinie des Mecklenburgischen Herrscherhauses.

Die Herrschaft Werle ging aus der ersten Mecklenburgischen Hauptlandesteilung durch die Enkel des Fürsten Heinrich Borwin I. im Jahre 1234 hervor. Es entstanden im Wege der Realteilung die vier Herrschaften Mecklenburg, Parchim-Richenberg, Werle und Rostock.

Dabei erhielt Nikolaus die Herrschaft Werle mit Werle, Bisede, Teterow, Laage, Krakow, Malchow, Vipperow, Turne, Liese sowie später aus pommerschen Besitz Dargun, Malchin, Tucen und Gödebant-Tützen und Gädebehn sowie Sone-Schlön und Wustrow.

Die Thronfolge des Hauses Werle endete nach rund 200 Jahren mit dem Tod Wilhelms im Jahre 1436. Kurz darauf wurde Mecklenburg wieder vereinigt.

Die Symbolik des Wappens – und damit der Flagge – entspricht dem Inhalt des Siegels der Stadt Laage aus dem 14. Jahrhundert. Es gibt also eine über 600 Jahre alte Linie, die zur heutigen Übergabe führt: vom Siegel über das Wappen bis hin zur zukünftigen Flagge.

Unter diesen Umständen habe ich als Innenminister der neuen Flagge gerne zugestimmt. Einer Genehmigung stand – bis auf die Formalien – selbstverständlich nichts im Wege.

Daher überreiche ich Ihnen, liebe Frau Lochner-Borst, hiermit stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger die Flagge der Stadt Laage:

 

„Die Flagge der Stadt Laage besteht aus gelbem Tuch und ist in der Mitte mit der Figur des Stadtwappens belegt, die zwei Drittel der Höhe des Flaggentuchs einnimmt: ein hersehender schwarzer Stierkopf mit geschlossenem Maul und ausgeschlagener roter Zunge, zwischen dessen silbernen Hörnern eine rote Lilie aufwächst. Die Höhe verhält sich zur Länge des Flaggentuches wie 3 zu 5.“

Soweit zur Heraldik. Die Flagge wird das Stadtbild mit Sicherheit verschönern und hoffentlich auch bei Stadtfesten häufig zu sehen sein.

 

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit Wappen und Flagge! Meinen Glückwunsch!